Aktuelles

Mindestlohn - gesetzliche Änderungen zum 01.01.2017

von Sarah Blumenberg-Trautvetter

Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 01.01.2017 auf brutto 8,84 €.

Der Mindestlohn gilt auch für Ihre geringfügig entlohnten Beschäftigten. Da Minijobber/-innen höchstens 450,00 € pro Monat verdienen dürfen, sinkt die monatliche Arbeitszeit ab 01.01.2017 auf höchstens 50,90 Stunden (8,84 €/Stunde x 50,90 Stunden = 449,96 €).

Das Gehalt eines Arbeitnehmers der Vollzeit beschäftigt ist, muss mindestens 1.532,24 € (monatliche Arbeitszeit 173,33 Stunden x 8,84 €/Stunde) betragen.
Quelle: www.der-mindestlohn-wirkt.de

Bitte prüfen Sie das Gehalt Ihrer Angestellten und teilen Sie uns etwaige Änderungen spätestens zur Lohnabrechnung Januar 2017 mit.


Aufzeichnungspflichten
Arbeitgeber von geringfügig Beschäftigten und Arbeitgeber in bestimmten Wirtschaftszweigen (Bau, Gaststätten- und Beherbergung, Personenbeförderung, Spedition, Transport, Logistik, Schausteller, Forstwirtschaft, Gebäudereinigung, Messebau, Fleischerwirtschaft) sind verpflichtet Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit ihrer Arbeitnehmer zeitnah aufzuzeichnen und diese Daten mindestens zwei Jahre aufzubewahren (§ 17 Abs. 1 Mindestlohngesetz).
Diese Aufzeichnungspflicht entfällt, wenn der regelmäßige Monatslohn 2.000 Euro brutto übersteigt und die letzten zwölf Monate auch nachweislich bezahlt wurden. Zudem entfällt die Aufzeichnungspflicht bei der Beschäftigung von engen Familienangehörigen (Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Kinder und Eltern des Arbeitgebers).

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